Der Bundesrat sagt „Ja, aber“ zum Steuerpaket 2001. Damit verwirrt er die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, denn noch vor wenigen Woche meinte derselbe Bundesrat unter der Führung von Finanzminister Kaspar Villiger, die Finanzlöcher, die das Steuerpaket bei Bund und Kantonen reissen wird, seien nicht tragbar.
Der Bundesrat schlägt also den Stimmenden vor, dem überrissenen Steuerpaket vorerst einmal zuzustimmen und verspricht, gleich nach der Abstimmung die gröbsten Fehler bei der Wohneigentumsbesteuerung gesetzlich auszubügeln. Nur: Das Parlament hat ja dieses Steuerpaket beschlossen. Würde seine Haltung bei der Abstimmung vom 8. Februar 03 mit einem Volks-Ja bekräftigt, gibt es doch für das Parlament keinen Grund, seinen eigenen Vorschlag zu verändern.
Mit einem Ja müssten wir einige unverdauliche Kröten schlucken:
Die SP dagegen unterstützt folgende Reformen und wird dazu bereits in der Wintersession aktiv werden:
Daher: NEIN zum überrissenen Steuerpaket am 8. Februar 03. Nur so können wir die von uns unterstützten Reformen in einem neuen Anlauf umsetzen.