Wer an der Grenze wohnt, möchte zwei Dinge: Einerseits einen möglichst unkomplizierten Übertritt ins Nachbarland, sei dies als Grenzgänger oder als Besucherin und anderseits einen starken Schutz vor der internationalen Kriminalität. Mit dem Schengener Abkommen bekommen wir beides:
Und noch ein Vorteil:
Die EU entwickelt sich immer mehr zu einem einheitlichen Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Zwar kann die Schweiz auch mit den beiden Abkommen von Schengen und Dublin nicht an der gesamten Zusammenarbeit in den Bereichen Polizei und Justiz sowie Asyl und Migration teilnehmen. Dies wäre erst nach dem Beitritt der Schweiz zur EU möglich. Die Verträge ermöglichen uns aber einen Zugang zur europäischen Entwicklung in diesen Bereichen. Nur wer mitmacht, kann auch mitreden. Das gilt auch hier.
Hildegard Fässler, Nationalrätin, SP-Fraktionspräsidentin, Grabs
Bodensee-Nachrichten vom 25.Februar 2005